FOB [five obstructions]

handicap-music for improvisers

thwenk prepared piano / cassette recorder
steve altoft – 19division-trumpet
lee ferguson – vibraphone / percussion

FOB 1: never together FOB 1 never together
FOB 2: only one shot FOB 2 only one shot
FOB 3: perc. with bow / trp. without tubes FOB 3 with bow-without tubes
FOB 4: piano handcuffed/perc. water/19div.trp. strictly diatonicFOB 4 hand-water-12tone
FOB 5: do it again (no repetition) FOB 5 do it again (no repetition)

rec. 10-2010

diese konzepte verlangen von den spielern, sich einschränkungen oder behinderungen ihrer gewohnten möglichkeiten zu unterwerfen. ebenso wie sich dem blinden ein größeres akustisches potential erschließt, sollen durch beschränkung des musikers reflexhafte gewohnheiten bei der improvisation unterbunden und dadurch neue möglichkeiten seines persönlichen ausdrucks eröffnet werden – jedoch ohne ihm diese im einzelnen vorzugeben. außerdem beeinhalten die konzepte eine soziale komponente – wie nämlich kommunikation und musikalische umgangsformen zwischen “behinderten” und “nichtbehinderten” spielern geregelt werden.

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